Professor Dr. Ferdinand Gillmeister, Fachanwalt für Strafrecht

LebenslaufProfessor Dr. Ferdinand Gillmeister, Fachanwalt für Strafrecht - Partner

  • geb. 1950 in Peine, Niedersachen
  • Jurastudium an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg, 1977 Erste Juristische Staatsprüfung, 1981 Assessorexamen am Oberlandesgericht Stuttgart
  • bis 1983 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht bei Professor Dr. Dr. h.c. mult. Hans-Heinrich Jescheck
  • 1981 Zulassung zur Rechtsanwaltschaft, Eintritt in die damalige Kanzlei Rechtsanwälte Professor Dr. Gerhard Hammerstein und Clemens Rosset
  • 1984 Promotion bei Professor Dr. Dr. h.c. mult. Hans-Heinrich Jescheck mit der Dissertation „Ermittlungsrechte im deutschen und europäischen Kartellordnungswidrigkeitenverfahren“
  • von 1992 bis 2014 Mitglied des Geschäftsführenden Ausschusses der Arbeitsgemeinschaft Strafrecht des Deutschen Anwaltvereins, von 2003 bis 2014 stellvertretender Vorsitzender
  • seit 1995 Richter beim Anwaltsgerichtshof Baden-Württemberg, seit März 1999 Mitglied des Präsidiums des Anwaltsgerichtshofs Baden-Württemberg am Oberlandesgericht Stuttgart
  • seit 1995 Mitherausgeber der Zeitschrift „StrafverteidigerForum“ (StraFo), von 2004 bis 2014 auch Mitglied der Redaktion der Zeitschrift
  • seit 1997 Fachanwalt für Strafrecht
  • von 1997 bis 2013 Vorsitzender des Prüfungsausschusses „Fachanwalt für Strafrecht“ für die Rechtsanwaltskammern Freiburg, Karlsruhe und Tübingen
  • Lehrbeauftragter an der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth
  • seit 2011 Honorarprofessor an der Universität Bayreuth
  • seit 2015 Ehrenmitglied der Arbeitsgemeinschaft Strafrecht des Deutschen Anwaltvereins
  • Mitglied des Beirats Forschungsstelle Wirtschaftsstrafrecht, Unternehmens- und Medizinethik (FoWUM) an der Universität Bayreuth
  • Mitglied des Beirats der „Zeitschrift für Wirtschaftsstrafrecht, und Haftung im Unternehmen“ (ZWH)
  Sekretariat Rechtsanwalt Prof. Dr. F. Gillmeister: 0761/21710-10

Veröffentlichungen (Auszug)

  • Zum Stand der deutschen Verbrechenslehre aus der Sicht einer gemeinrechtlichen Tradition in Europa, ZStW 93 (1981), S. 1044-1052 (Tagungsbericht).
  • Ermittlungsrechte im deutschen und europäischen Kartellordnungswidrigkeitenverfahren, Baden-Baden 1985 (Dissertation).
  • Weihrauch, Verteidigung im Ermittlungsverfahren, Heidelberg 1984, JR 1985, (Rezension).
  • Sind dem Strafgericht vertraulich übersandte Akten Teile der Verfahrensakten, die die Verteidigung einsehen kann, und liegt bei Verweigerung der Akteneinsicht der Revisionsgrund von § 338 Nr. 8 StPO vor? NStZ 1997, 44-45 (Urteilsanmerkung zu BGH 1 StR 688/95, 07.03.1996).
  • Flore/Dörn/Gillmeister, Steuerfahndung und Steuerstrafverfahren, Handbuch für die Strafverteidigung. Bearbeitetes Sachgebiet: Gemeinschaftliche Verteidigung durch Rechtsanwälte und Steuerberater S. 1 ff. 1. Auflage 1997, 2. Auflage 1999.
  • Beck’sches Formularbuch für den Strafverteidiger, Hamm/Leipold (Hrsg.) Bearbeitete Sachgebiete:
  • Ordnungswidrigkeiten einschließlich Verkehrssachen und Rechtsbehelfe, S. 925-994 (ab 5. Auflage, gemeinsam bearbeitet mit Rode)
  • Wirtschaftsgesetz, S. 837-838 (1. Auflage)
  • Klageerzwingungsverfahren, S. 1197-1208
  • Privatklageverfahren, S. 1208-1221
  • Nebenklageverfahren, S. 1221-1233
  • Adhäsionsverfahren, S. 1233-1245
  • Der Rechtsanwalt als Beistand eines Zeugen, S. 1246-1259, 1. Auflage bis 5. Auflage 2010.
  • Zur normativ-faktischen Bestimmung der strafprozessualen Tat, NStZ 1989, 1-5.
  • Auslieferung und Auslieferungshaft – mit Berücksichtigung des Betäubungsmittelrechts, NJW 1991, 2245-2252.
  • Strafverteidigerkolloquium 1992, StraFo 1993, 58 ff. (Tagungsbericht).
  • Die Erledigung des Strafverfahrens außerhalb der Hauptverhandlung, StraFo 1994, 39 ff.
  • Rechtliches Gehör im Ermittlungsverfahren, StraFo 1996, 114-118.
  • Die Hinweispflicht des Tatrichters, Festgabe für den Strafverteidiger Heino Friebertshäuser 1997, S. 8 ff. und StraFo 1997, 223.
  • Strafverteidigung in der Praxis, Brüssow/Gatzweiler/Krekeler/Mehle (Hrsg.), bearbeitete Sachgebiete: Der Strafverteidiger und sein Mandat, S. 93-136; Einstellungen im Strafverfahren, 233-251, 1. bis 4. Auflage 1998.
  • Der Polizeibeamte als Zeuge aus der Sicht der Verteidigung, Gedächtnisschrift für Hagen Gülzow, 1999, S. 59 ff.
  • Strafzumessung aus verjährten und eingestellten Straftaten, NStZ 2000, 344-348.
  • Eberhard Kempf verteidigt Voltaire, in: Liber amicorum für Eberhard Kempf 2003,
  • Leipziger Kommentar, Strafgesetzbuch, Laufhütte/Rissing-van Saan/Tiedemann (Hrsg.), Neubearbeitung der Kommentierung von § 356 StGB (Parteiverrat) S. 433-488, 11. Aufl. 2006, 12. Auflage 2009.
  • Ethik in der Strafverteidigung, in: Strafverteidigung im Rechtsstaat, Festschrift 25 Jahre Arbeitsgemeinschaft Strafrecht des Deutschen Anwaltvereins, 2009, S. 124 ff.
  • Die Verteidigererklärung als Einlassung des Angeklagten, Festschrift für Volkmar Mehle, 2009, 233 ff.
  • Verbriefungen (Hypothekengedeckte Wertpapiere, Risikoausfallversicherungen, Credit Default Swaps, Gedanken zur Krisenbewältigung), in: Die Finanzkrise, das Wirtschaftsstrafrecht und die Moral, Kempf/Lüdersse /Volk (Hrsg.), 2010, S. 280-289
  • Die Verteidigung eines lügenden Beschuldigten, Festschrift für Wolf Schiller, 2014, S. 173 ff.